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Musik in Palmas Kirchen: Welches Konzert des Festivals Música Antiga passt zu dir?

Fünf kostenlose Konzerte, vier historische Spielorte und Musik von der Renaissance bis zur Klassik: Das Festival Música Antiga de Palma läuft vom 5. bis 28. November 2026. Hier findest du Termine, Programme und eine Entscheidungshilfe – samt den wichtigen Hinweisen zum freien Eintritt.

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Donnerstagabend um 20 Uhr in der Pfarrkirche Santa Margalida – oder lieber ein Cembalokonzert drei Wochen später in Sant Felip Neri? Beim XXIX Festival de Música Antiga de Palma entscheidet nicht allein das Datum. Auch die Besetzung, das Repertoire und der jeweilige Kirchenraum können dir bei der Wahl helfen.

Vom 5. bis 28. November 2026 stehen fünf Konzerte an vier Spielorten auf dem Programm. Der Eintritt ist frei, solange Plätze verfügbar sind. Hier sind die fünf Abende im Vergleich – mit dem, was du für einen Besuch weißt, und dem, was bislang offenbleibt.

5. November: Der Auftakt mit Pérgamo Ensemble

Wenn du gleich zum Beginn des Festivals gehen möchtest, ist Donnerstag, der 5. November, um 20 Uhr dein Termin. In der Pfarrkirche Santa Margalida spielt Pérgamo Ensemble das Programm „The Art of Playing“. Als Mitwirkende sind Guillermo Turina, Alberto Jara und Eva del Campo angekündigt; die Agenda des Ensembles bestätigt den Auftritt. Der Festivalplan von PalmaCultura nennt Uhrzeit und Spielort.

Für die Entscheidung zählt hier vor allem die Besetzung und die Gelegenheit, den Eröffnungsabend mitzuerleben. Aus dem angegebenen Programmtitel allein lässt sich keine verlässliche Liste einzelner Werke ableiten. Wenn dir bestimmte Komponisten wichtiger sind als der Termin, bieten andere Abende mehr Orientierung.

12. November: Von der Renaissance zum Barock

Für einen Abend mit klar umrissenem musikalischem Bogen bietet sich Donnerstag, der 12. November, um 20.30 Uhr an. Hugo Bolívar und Belisana Ruiz präsentieren „Ad Lucem“ in der Kirche Mare de Déu de la Mercè. Das Programm führt durch den Übergang von der Renaissance zum Barock; genannt werden unter anderem Victoria, Monteverdi und Schütz, wie Diario de Mallorca berichtet.

Das ist die naheliegende Wahl, wenn dich gerade dieser Stilwechsel interessiert. Der Beginn liegt eine halbe Stunde später als bei den Konzerten am 5., 26. und 28. November – ein kleines, aber praktisches Detail bei der Abendplanung.

19. November: Historische Instrumente in derselben Kirche

Eine Woche später, am Donnerstag, 19. November, ebenfalls um 20.30 Uhr, kehrt das Festival nach Mare de Déu de la Mercè zurück. Ensemble Tramuntana kündigt für „Sons de l’univers: del caos a la passió“ historische Instrumente, die Leitung von Barry Sargent und Musik von Rebel, Bach und Boccherini an. Termin und Spielort stehen auch im städtischen Programm.

Die beiden Abende in La Mercè machen einen besonders einfachen Vergleich möglich: gleicher Raum und gleiche Anfangszeit, aber ein anderer musikalischer Ansatz. Am 12. November steht der Weg von der Renaissance zum Barock im Mittelpunkt; am 19. November sprechen die angekündigten historischen Instrumente und die Komponistenauswahl eher für dich, wenn du ein Ensembleprogramm hören möchtest.

26. November: Cembalo in Sant Felip Neri

Wenn du dich vor allem für den Klang des Cembalos interessierst, merke dir Donnerstag, den 26. November, um 20 Uhr vor. Der polnische Cembalist Maciej Skrzeczkowski spielt in Sant Felip Neri Barockmusik von Domenico Scarlatti und Antonio Soler. Datum, Interpret, Instrument und Ort bestätigt das Fryderyk-Chopin-Institut.

Der Auftritt ist zugleich im Festivalprogramm und in der Veranstaltungsreihe „Winter in Mallorca“ des Instituts aufgeführt. Das ist kein Anlass, zwei verschiedene Konzerte daraus zu machen: Für deine Planung ist es der Termin am 26. November in Sant Felip Neri. Wer statt einer gemischten Ensemblebesetzung gezielt ein Tasteninstrument hören will, findet hier die deutlichste Wahl.

28. November: Abschluss in der Kathedrale

Der letzte Abend führt am Samstag, 28. November, um 20 Uhr in La Seu, die Kathedrale von Palma. Dort gestalten die Capella de la Seu und der Joch de Ministrils des Consell de Mallorca „Actes extraordinaris“, wie PalmaCultura ankündigt.

Wenn für dich der Spielort ein wesentlicher Teil des Konzertbesuchs ist, hebt sich dieser Abschluss durch die Kathedrale von den übrigen Terminen ab. Das Festival verbindet insgesamt vier historische Räume mit seinen fünf Konzerten: Santa Margalida, Mare de Déu de la Mercè, Sant Felip Neri und La Seu. La Mercè ist als einzige Spielstätte zweimal vertreten.

So planst du den kostenlosen Besuch

Für alle fünf Konzerte gilt nach dem offiziellen Festivalprogramm: freier Eintritt bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze. Das bedeutet nicht, dass ein Platz garantiert ist. Die vorliegenden Angaben erklären weder, ob eine Reservierung vorgesehen ist, noch wann sich die Türen öffnen oder welche Zugangsbedingungen in den einzelnen Kirchen gelten. Plane deshalb nicht mit einer bestimmten Einlasszeit oder einem zugesicherten Sitzplatz.

Prüfe vor deinem Wunschtermin noch einmal das aktuelle Programm bei PalmaCultura: Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass Änderungen möglich sind. Bei der ersten Spielstätte kann dir auch die Schreibweise „Santa Margarita“ begegnen; gemeint ist die im Festivalprogramm als Santa Margalida bezeichnete Pfarrkirche.

Die kürzeste Entscheidungshilfe lautet damit: 5. November für den Auftakt, 12. November für den Übergang von Renaissance zu Barock, 19. November für das Ensemble mit historischen Instrumenten, 26. November für Cembalo und 28. November für den Abschluss in La Seu. So wählst du den Abend nach dem, was du hören möchtest – und nach dem Raum, in dem du es hören willst.

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