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Open House Palma 2026: So planst du Besuche, Reservierungen und Wege durch die Stadt

Vom 9. bis 15. November zeigt Open House Palma die Stadt aus ungewohnten Blickwinkeln. Über 50 Gebäude öffnen kostenlos, viele ohne Reservierung. Dieser Guide hilft dir, besondere Orte auszuwählen, Besuche realistisch zu planen und dem diesjährigen Schwerpunkt Wasser zu folgen.

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Besucher vor einem geöffneten Gebäude in Palma, mit einem historischen Wasserelement im Straßenbild.

Du stehst vor einem Gebäude, an dem du sonst vorbeiläufst – und darfst diesmal hinein. Genau darin liegt der Reiz von Open House Palma. Für die Ausgabe 2026 kündigt die Organisation mehr als 50 kostenlos zugängliche Gebäude mit Führungen an. Aber wie wählst du aus, ohne das Wochenende mit Wegen und Warteschlangen zu verbringen?

Die sechste Ausgabe beginnt am 9. November mit Aktivitäten; die eigentlichen Tage der offenen Gebäude dauern von Freitag, 13., bis Sonntag, 15. November. Der wichtigste erste Schritt ist deshalb, Rundgänge und Gebäudeöffnungen nicht durcheinanderzubringen. Beide gehören zum Festival, haben aber unterschiedliche Termine und können unterschiedliche Anmeldebedingungen haben. Den Überblick bieten das Festivalprogramm, die Aktivitäten und die einzelnen Gebäudeeinträge.

Erst auswählen, dann den Weg planen

Statt möglichst viele Adressen abzuhaken, lohnt sich eine kurze Wunschliste mit zwei oder drei Prioritäten pro Tag. Die offizielle Gebäudeseite lässt sich nach Tag, Vormittag oder Nachmittag, Zugänglichkeit und erforderlicher Anmeldung filtern. Öffne anschließend die Einträge deiner Favoriten: Dort solltest du vor dem Aufbruch die jeweiligen Zeiten und Bedingungen prüfen. Das ist besonders wichtig, wenn du nur an einem der drei Öffnungstage in Palma bist.

Ein guter Ausgangspunkt ist die Frage, welche Art von Ort du sonst kaum von innen sehen würdest. Unter den von der Organisation als neu hervorgehobenen Stationen stehen das GESA-Gebäude, die Cines Metropolitan, der Palau March, das Museu dels Molins del Jonquet, das IES Ramon Llull und der Es Refugi Business Hub. Diese Auswahl führt von Kino und Schule über historische Räume bis zu anderen Nutzungen der Stadt. Ob dein Wunschort an deinem geplanten Tag geöffnet ist und ob du dich anmelden musst, entnimmst du seiner aktuellen Festivalbeschreibung – nicht allein der Liste der Höhepunkte.

Ohne Reservierung heißt nicht ohne Wartezeit

Für die meisten Gebäude ist keine Voranmeldung nötig; der Einlass erfolgt in der Reihenfolge des Eintreffens. Laut den FAQ des Festivals starten Führungen üblicherweise alle 15 bis 30 Minuten und nehmen je nach Gebäude ungefähr 15 bis 20 Personen mit. Das sind Richtwerte, keine Garantie für einen Platz beim nächsten Rundgang. Plane deshalb zwischen zwei Besuchen Luft ein und halte eine Alternative in derselben Gegend bereit.

Einige Orte und Aktivitäten verlangen wegen begrenzter Kapazität oder aus Sicherheitsgründen eine Anmeldung. Eine pauschale Liste wäre hier wenig hilfreich: Nutze den Anmeldefilter der offiziellen Gebäudeseite und kontrolliere die konkrete Beschreibung, bevor du deinen Tag festlegst. Última Hora berichtete, die Einschreibungen sollten am 4. November beginnen. Auf den für diesen Artikel herangezogenen offiziellen Seiten war dieses Datum jedoch nicht ausdrücklich bestätigt. Verlass dich daher für den tatsächlichen Anmeldestart auf eine erneute Prüfung beim Festival.

Auch zur Barrierefreiheit ist ein Blick auf den einzelnen Eintrag nötig. Die Organisation weist darauf hin, dass nicht alle Räume vollständig zugänglich sind. Der entsprechende Filter hilft bei der Vorauswahl, ersetzt aber nicht die Angaben zum konkreten Gebäude. Deutschsprachige Führungen sind in den vorliegenden Informationen ebenfalls nicht zugesichert.

Palma durch die Perspektive des Wassers sehen

Das Thema 2026 lautet sinngemäß Palma als Stadt des Wassers: Architektur und Stadtplanung werden mit Wasserressourcen in Beziehung gesetzt. Damit wird aus dem Festival mehr als eine Folge offener Türen. Mühlen, frühere Wasserläufe, Versorgung und maritime Räume geben dir einen roten Faden für Wege durch die Stadt. Diesen Schwerpunkt stellt die Organisation selbst vor.

Besonders deutlich wird er im Aktivitätenprogramm: Dort sind unter anderem Rundgänge zum Torrent Gros, zu den Mühlen des Jonquet, zum früheren Verlauf der sa Riera, zur Font de la Vila und zum Passeig Marítim aufgeführt. Hinzu kommen Angebote zur Architektur von Josep Ferragut, Familienaktivitäten und Vorträge. Wenn dich der Wasserschwerpunkt interessiert, wähle zuerst einen solchen Rundgang und ergänze passende Gebäudeöffnungen, statt beides erst vor Ort zu koordinieren. Termine und etwaige Anmeldungen prüfst du jeweils im Programm.

Ein eigener Schwerpunkt: die Fundació Miró

Für den 14. und 15. November kündigt die Fundació Miró Mallorca die Öffnung des Taller Sert, des Edificio Moneo und von Son Boter an. Taller Sert und das Moneo-Gebäude benötigen nach ihren Angaben keine vorherige Anmeldung. Bei Son Boter solltest du die Besuchsbedingungen auf der Festivalseite nachsehen. Dort geht es auch um die Restaurierung des Hauses und die Erhaltung von Mirós Graffiti – ein anderer Blick auf Architektur als bei einem reinen Gebäuderundgang.

Mach daraus am besten einen bewusst gewählten Schwerpunkt, falls dich Miró und der Umgang mit bestehenden Räumen besonders interessieren. Wer hingegen die Wasserwege erkunden möchte, kann seine Zeit auf die entsprechenden Aktivitäten und Gebäudeeinträge konzentrieren. Open House Palma bietet genug Auswahl, ohne dass du alles sehen musst.

Für einen entspannten Besuch reichen schließlich drei Fragen: Ist der Ort an meinem Tag geöffnet? Brauche ich eine Anmeldung? Passt noch eine zweite Station in der Nähe? Beantworte sie anhand der offiziellen Einträge kurz vor deinem Besuch erneut. Dann bleibt zwischen den Führungen Zeit, auch die Stadt wahrzunehmen, die diese Gebäude miteinander verbindet.

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Cursa del Siurell 2026 in Marratxí: So kannst du mitmachen

Am 7. November startet in Marratxí die XIII Cursa del Siurell. Du kannst fünf oder zwölf Kilometer laufen, an einer nicht gewerteten Fünf-Kilometer-Runde teilnehmen oder mit einem Dorsal Cero spenden. Hier findest du die offiziellen Startzeiten, den Anmeldeschluss und eine Einordnung der unterschiedlichen Preisangaben.

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Läufer und Spaziergänger bei einer herbstlichen Veranstaltung in einem mallorquinischen Ort.

Du möchtest am Samstag in Marratxí mitmachen, aber lieber gehen als um eine Zeit laufen? Bei der XIII Cursa del Siurell ist beides möglich. Am 7. November 2026 gibt es zwei gewertete Laufstrecken, eine nicht gewertete Runde für Spaziergänger und Nordic Walking sowie Kinderläufe. Auch ohne vor Ort zu starten kannst du die Aktion mit einem Dorsal Cero, einem Unterstützer-Startplatz, fördern. Die Veranstaltung findet von 10:00 bis 13:30 Uhr rund um die Kirche und die Casa del Poble von Sant Marçal statt; dort liegen Start und Ziel. Das geht aus den Angaben der Gemeinde Marratxí hervor.

Welche Strecke passt zu dir?

Wenn du eine Zeit laufen möchtest, kannst du zwischen 5 und 12 Kilometern wählen. Für alle, die ohne Zeitmessung dabei sein wollen, gibt es eine solidarische Fünf-Kilometer-Wanderung und Nordic Walking über dieselbe Distanz. Die Kinderstrecken sind je nach Alter 150, 300, 600 oder 900 Meter lang. Die Modalitäten und Distanzen stehen im Reglement der Veranstaltung.

Du musst also nicht zwischen einem anspruchsvolleren Lauf und dem Zuschauen wählen: Die nicht gewertete Runde bietet eine Möglichkeit, sich im eigenen Tempo zu beteiligen. Wenn du gar nicht mitgehen kannst, ist das Dorsal Cero die Spendenoption ohne körperliche Teilnahme. Nach Angaben der Gemeinde geht die gesamte Einnahme an ASPANOB. Die Laufveranstaltung ist von der balearischen Leichtathletikföderation autorisiert.

Startzeiten und Ausgabe der Startnummern

Für deine Planung sind die Zeiten der Gemeinde und des Reglements maßgeblich:

  • Ab etwa 10:00 Uhr: Kinderläufe.
  • 11:15 Uhr: Lauf über 12 Kilometer.
  • 11:20 Uhr: Lauf über 5 Kilometer sowie die nicht gewertete Wanderung und Nordic Walking über 5 Kilometer.

Die Startnummern werden laut Gemeinde eine Stunde vor dem jeweiligen Start im Startbereich ausgegeben. Plane deshalb nicht nur deine Laufzeit ein, sondern auch die Abholung vor Ort. Eine andere Veranstaltungsübersicht nennt für einzelne Läufe spätere Uhrzeiten; für diesen Artikel gelten die Angaben der Gemeinde und des Reglements.

Was kostet die Anmeldung tatsächlich?

Hier lohnt sich ein genauer Blick auf den Anmeldebildschirm. Auf der Gemeindeseite und im Reglement stehen 7 Euro mit Versicherung und Startnummer. Die operative Preisübersicht von Elitechip zeigte am 3. November dagegen 9 Euro für die Läufe über 5 und 12 Kilometer und 7 Euro für Wanderung, Nordic Walking und Dorsal Cero. Die Kinderläufe waren dort kostenlos aufgeführt.

Entscheidend ist der Betrag, den Elitechip dir beim Buchen anzeigt: Die Plattform weist auf zusätzliche Bearbeitungsgebühren hin. Für Personen mit gelbem Chip nennt sie außerdem einen Rabatt von bis zu 2 Euro. Damit lässt sich aus dem ausgeschriebenen Grundpreis allein kein verlässlicher Endbetrag für jede Anmeldung ableiten. Prüfe die Gesamtsumme vor dem Abschluss, statt bei den gewerteten Läufen fest mit den 7 Euro aus der älteren Veranstaltungsinformation zu rechnen.

Die Online-Anmeldung bei Elitechip schließt am Freitag, 6. November, um 18:00 Uhr. Wenn du teilnehmen oder ein Dorsal Cero buchen möchtest, ist das die relevante Frist.

Unterwegs auf der Strecke

Die Route führt nicht ausschließlich über abgesperrte Straßen: Sie verbindet Straßen, überörtliche Abschnitte und Wege zwischen Grundstücken. Laut Reglement ist sie nicht vollständig für den Verkehr gesperrt; örtliche Polizei und Zivilschutz kontrollieren den Ablauf. Bleib deshalb auch im Lauf aufmerksam. Tiere sind auf der Strecke nicht erlaubt.

Für den Zwölf-Kilometer-Lauf sind zwei Verpflegungsstellen vorgesehen, für die Fünf-Kilometer-Strecke eine. Zu besonderen Parkmöglichkeiten, konkreten Straßensperrungen oder zusätzlichen öffentlichen Verkehrsverbindungen enthalten die vorliegenden Veranstaltungsangaben keine verlässlichen Details. Wenn du anreist, solltest du diese Punkte nicht als organisiert voraussetzen.

Nach dem Lauf beginnt das Fira-Wochenende

Die Cursa eröffnet die XXV Fira de Tardor in Marratxí. Wer nach dem Lauf bleiben oder am nächsten Tag wiederkommen möchte, findet ein anderes Programm als auf der Strecke: Für Samstag kündigt die Gemeinde Musik von 18:00 bis 00:00 Uhr an. Am Sonntag sind ein Markt mit 172 Ständen für Handwerk und lokale Produkte sowie Töpferworkshops und Kinderaktivitäten von 10:30 bis 15:00 Uhr geplant. Die Details nennt die Gemeinde in ihrer Ankündigung zur Fira de Tardor.

Für Samstag bleibt die Entscheidung einfach: Wähle eine Distanz oder die nicht gewertete Runde, kontrolliere vor der Buchung den tatsächlichen Gesamtpreis und sei rechtzeitig für deine Startnummer in Sant Marçal. Wenn Laufen oder Gehen für dich nicht passt, kannst du über das Dorsal Cero trotzdem zum Spendenzweck beitragen.

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La Palma de Gaudí: Was die Ausstellung über den Architekten und Palma erzählt

Gaudís Verbindung zu Palma lässt sich nicht auf die Kathedrale reduzieren. Die kostenlose Ausstellung „La Palma de Gaudí“ zeigt Originaldokumente und historische Fotografien zu seinen Besuchen und Kontakten. Hier erfährst du, was belegt ist, wo Fragen offenbleiben und wann du Can Bordils besuchen kannst.

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Besucherin betrachtet historische Dokumente in einem Ausstellungsraum in Palma.

Du stehst vor Can Bordils und möchtest hinein? Wenn du diesen Text am Samstag, dem 31. Oktober, liest, musst du den Ausstellungsbesuch verschieben: Für „La Palma de Gaudí“ sind laut städtischer Veranstaltungsseite ausschließlich Vormittage von Montag bis Freitag vorgesehen. Gerade weil der Eintritt frei ist, lohnt sich ein Blick auf die Öffnungszeiten, bevor du dich auf den Weg machst.

Die Ausstellung im Arxiu Municipal de Palma läuft vom 27. Oktober 2026 bis zum 26. Februar 2027. Ihr Thema ist größer als Gaudís Arbeit an der Kathedrale La Seu: Sie fragt, welche Beziehungen der Architekt während seiner Aufenthalte zur Stadt und zu Menschen auf Mallorca hatte. Grundlage sind Originaldokumente, Fotografien und Zeugnisse aus der Zeit. Damit bietet die Schau einen Anlass, Palma nicht nur durch ein berühmtes Bauwerk, sondern auch durch seine Stadtgeschichte zu betrachten.

Mehr als ein Kapitel über La Seu

Gaudí kam im Zusammenhang mit einem Auftrag des Bischofs Pere Joan Campins nach Mallorca. Die Ausstellung verfolgt laut Palma Cultura nicht nur diesen Auftrag, sondern auch Orte, die Gaudí aufsuchte, sowie seine Beziehungen zu mallorquinischen Architekten, Künstlern und Intellektuellen. Das verschiebt den Blick: Aus der Frage „Was hat Gaudí an der Kathedrale verändert?“ wird auch „Mit wem und in welchem städtischen Umfeld war er hier verbunden?“

Die Kathedrale bleibt dabei ein wichtiger Ausgangspunkt. Nach der Darstellung der Catedral de Mallorca wurde bei Gaudís Eingriffen der liturgische Raum neu geordnet. Es entstand mehr Platz für die Gläubigen; zugleich wurden unter anderem das Presbyterium, die bischöfliche Kathedra und die Dreifaltigkeitskapelle stärker sichtbar. Wer La Seu kennt, bekommt durch die Ausstellung also Hintergrund zu einem Teil ihrer Gestaltung. Wer sie noch nicht kennt, kann anschließend mit konkreteren Fragen auf die Kathedrale blicken.

Die Quellen nennen allerdings unterschiedliche Zeiträume. Palma Cultura verortet Gaudís Besuche auf Mallorca zwischen 1902 und 1914. Europa Press hebt besonders die Jahre 1902 bis 1904 hervor, während die Kathedrale die Arbeiten an La Seu auf 1904 bis 1915 datiert. Diese Angaben sollte man nicht zu einem einzigen Zeitraum zusammenziehen: Sie beschreiben in den jeweiligen Quellen Besuche, einen besonders betrachteten Abschnitt und die Dauer der Arbeiten an der Kathedrale.

Wo die Grenze zwischen Nachweis und Vermutung verläuft

Für einen Rundgang durch Palma ist eine Unterscheidung entscheidend: Nicht jedes Gebäude, das an Gaudí erinnert oder mit ihm in Verbindung gebracht wird, ist auch ein nachgewiesenes Werk von ihm. Nach den von Europa Press wiedergegebenen städtischen Informationen sind die einzigen offiziell dokumentierten Eingriffe Gaudís auf Mallorca diejenigen im Auftrag des Bistums.

Bei Casa Balet und Villa Alegre geht es dagegen um mögliche Eingriffe oder Einflüsse, nicht um gesicherte Zuschreibungen. Insbesondere eine Beteiligung an Casa Balet ist nicht dokumentiert und sollte als Hypothese behandelt werden. Sanitario Balear und Gran Hotel werden im Zusammenhang mit Einflüssen und Parallelen betrachtet. Das macht solche Orte nicht uninteressant – es ändert nur die Frage, die du an sie stellst. Statt nach einer vermeintlichen Liste „weiterer Gaudí-Bauten“ zu suchen, kannst du beobachten, wie sich architektonische Ideen in einer Stadt begegnen, ohne daraus eine Autorschaft abzuleiten.

Genau hier liegt der Wert einer dokumentarischen Ausstellung. Fotos und Schriftstücke helfen, belegte Beziehungen von stilistischen Ähnlichkeiten zu trennen. Sie können auch zeigen, warum eine Verbindung zur Stadt historisch interessant ist, selbst wenn sie nicht in einem eindeutig zugeschriebenen Bauwerk mündet. Die Ausstellung verspricht damit keine einfache Antwort auf jede Zuschreibungsfrage; sie bietet Material, um die Fragen genauer zu stellen.

So planst du deinen Besuch in Can Bordils

„La Palma de Gaudí“ ist im Arxiu Municipal de Palma in Can Bordils, Carrer de l’Almudaina 9, zu sehen. Der veröffentlichte Zeitraum reicht bis zum 26. Februar 2027. Der Eintritt ist kostenlos; als Öffnungszeit nennt die Stadt Montag bis Freitag, 9:30 bis 13:30 Uhr. Eine Öffnung am Samstag oder Sonntag ist dort nicht angegeben. Für heute, Samstag, den 31. Oktober, ist ein Besuch nach diesem Plan deshalb nicht möglich.

Falls du eigens dafür nach Palma fährst oder einen Feiertag im Blick hast, prüfe mögliche Änderungen vorab direkt beim Archiv. Die Stadt nennt dafür die Telefonnummer 971 225 900, Durchwahl 1560, und die E-Mail-Adresse arxiu@palma.es. Ob es Materialien oder Führungen auf Deutsch gibt, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor; plane sie daher nicht fest ein.

Du kannst die Ausstellung auch als Einstieg in eine eigene Betrachtung der Stadt nutzen: erst die Dokumente in Can Bordils, dann – wenn es zu deinem Tag passt – ein Blick auf La Seu. Wichtig ist dabei weniger, möglichst viele vermeintliche Gaudí-Spuren abzuhaken, als die Unterschiede mitzunehmen: Was ist über seine Arbeit belegt? Welche Kontakte sind überliefert? Und wo beginnt erst eine plausible, aber unbewiesene Deutung? Gerade diese Trennschärfe macht „La Palma de Gaudí“ zu mehr als einer Ergänzung zum Kathedralbesuch.

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Fira B! Música 2026 in Palma: Welcher Tag passt zu dir?

Vom 4. bis 7. November bringt Fira B! Música knapp 60 Auftritte nach Palma. Dieser Überblick hilft dir, zwischen dem Auftakt im Theater, zwei Abenden im Es Gremi und dem Finale in der Motorworld zu wählen – und zeigt, wo du Programm und Zugang noch einmal prüfen solltest.

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Musiker spielen vor Publikum bei einem kleinen Konzert in Palma.

Du hast nur einen Abend Zeit für Fira B! Música: Nimmst du einen Platz im Theater, wechselst zwischen Bühnen im Es Gremi oder gehst zum großen Finale? Vom 4. bis 7. November 2026 stehen in Palma knapp 60 Auftritte auf dem Programm. Bei dieser Auswahl hilft nicht allein der Blick auf die Namen: Je nach Tag ändern sich Spielort, Umfang und Zugangsregeln. UEP! Mallorca gibt einen Überblick über die Ausgabe 2026.

Fira B! ist zugleich eine Veranstaltung für Musikprofis und ein Programm für alle, die Live-Musik hören möchten. Wichtig ist deshalb die Unterscheidung zwischen öffentlichen Auftritten und ausdrücklich dem Fachpublikum vorbehaltenen Terminen. Die offizielle Ticketseite weist zudem darauf hin, dass auch bei kostenlosem Zugang die Kapazität der Spielorte zählt. Wenn eine Reservierung angeboten wird, lohnt es sich, sie vor dem Weg zum Konzert zu prüfen.

Mittwoch, 4. November: ein überschaubarer Auftakt im Theater

Wenn du dich ohne parallele Bühnen auf einzelne Auftritte konzentrieren möchtest, ist der Mittwoch der naheliegende Einstieg. Fira B! eröffnet im Teatre Municipal Xesc Forteza. Das derzeit veröffentlichte Programm für den 4. November nennt fünf Showcases zwischen 17:30 und 21:00 Uhr: Kintsugi, AlexAbril, Benjamín Aedo, Lucía Rey Quartet und Fábio Leandro. Der Schwerpunkt liegt auf Jazz sowie traditionellen und mediterranen Klängen.

Gerade weil der Abend vergleichsweise klar gegliedert ist, eignet er sich für dich, wenn du gezielt Musik hören willst, statt möglichst viele Auftritte mitzunehmen. Offen bleibt allerdings der Zugang: Ob die beiden Programmblöcke kostenfrei sind und was gegebenenfalls zu buchen ist, geht aus den vorliegenden Verkaufsangaben nicht eindeutig hervor. Verlass dich für diesen Abend also nicht auf eine pauschale Aussage über freien Eintritt, sondern prüfe vorab die aktuellen Eintrittsinformationen.

Donnerstag, 5. November: drei Säle im Es Gremi

Am Donnerstag zieht Fira B! ins Es Gremi. Dort verteilt sich das Programm auf drei Säle – eine gute Wahl, wenn du zwischen Auftritten wechseln und dir vor Ort einen eigenen Abend zusammenstellen möchtest. Es Gremi nennt für das öffentliche Event 18:30 bis 23:30 Uhr und freien Eintritt.

Eine Uhrzeit auf derselben Veranstaltungsseite kann leicht in die Irre führen: Der für 16:00 Uhr angekündigte Auftakt ist ausdrücklich Fachleuten vorbehalten. Wenn du als regulärer Besucher kommst, orientiere dich am veröffentlichten Zeitfenster für das Publikum und prüfe vorab, ob für deinen gewünschten Zugang eine Reservierung möglich ist. Drei Säle bedeuten außerdem, dass du nicht automatisch jeden Auftritt sehen kannst: Ein Blick auf die Reihenfolge des Programms hilft mehr als eine lange Wunschliste.

Freitag, 6. November: für gezielte Entdeckungen – jetzt im Es Gremi

Der Freitag ist besonders interessant, wenn dich Namen aus dem aktuellen Programm bereits ansprechen. Es Gremi kündigt für den 6. November unter anderem Maria Antònia Roses, Guiem Soldevila, Clara Gorrias, Voicello, Gaia Rollo und Catuxa Salom an. Gespielt wird von 17:15 bis 23:00 Uhr auf zwei Bühnen; der Zugang ist laut Veranstaltungsseite kostenlos.

Hier ist ein Programmwechsel wichtig: Eine frühere offizielle Ankündigung vom September verortete Teile des Freitags noch im Es Baluard. Für deine Planung solltest du dich an der neueren Veranstaltungsseite von Es Gremi orientieren, die den Freitag dort ausweist. Falls du ältere Hinweise gespeichert hast, kontrolliere den Spielort unmittelbar vor der Anreise noch einmal. Das ist an diesem Tag wichtiger als die Frage, welche der beiden Bühnen du zuerst ansteuerst.

Samstag, 7. November: das Finale mit der größten Auswahl an diesem Abend

Wenn du zum Abschluss möglichst viele unterschiedliche Acts zur Auswahl haben möchtest, schau auf den Samstag. Die Schlussveranstaltung beginnt um 18:00 Uhr in der Motorworld Mallorca. TicketIB führt drei Bühnen und 16 Auftritte auf, darunter Pitxorines, Laura Marchal, Alex Fernet, Bon Jour, The Crab Apples, Gotopo und Zulu Zulu. Das allgemeine Ticket ist dort mit 0 Euro einschließlich Gebühren angegeben.

Bei drei Bühnen lohnt sich eine kleine Vorauswahl: Welche Auftritte möchtest du unbedingt hören, und wo bist du bereit, dich spontan zu entscheiden? Prüfe zugleich die Buchungsseite, bevor du losfährst. Ein Ticketpreis von null Euro sagt noch nichts darüber aus, ob du ohne Reservierung hineinkommst; maßgeblich sind die verfügbaren Plätze und die jeweils angezeigten Buchungsschritte. Eine Regelung für den Zugang Minderjähriger zur Motorworld geht aus der vorliegenden Ticketinformation nicht hervor.

Welchen Abend solltest du wählen?

  • Mittwoch: für Jazz, traditionelle und mediterrane Klänge in einem kompakten Theaterprogramm. Zugang und mögliche Kosten vorab klären.
  • Donnerstag: wenn du bei freiem Eintritt zwischen drei Sälen im Es Gremi wechseln möchtest. Die 16-Uhr-Session ist nicht öffentlich.
  • Freitag: wenn dich die angekündigten Acts und ein Abend mit zwei Bühnen ansprechen. Den aktualisierten Spielort Es Gremi beachten.
  • Samstag: wenn du beim Finale aus 16 Auftritten auf drei Bühnen wählen willst. Das allgemeine Ticket wird mit 0 Euro geführt; Buchung und Verfügbarkeit prüfen.

Hinter den vier Abenden steht mehr als ein lokales Konzertprogramm. Fira B! verbindet die Präsentation balearischer Künstlerinnen und Künstler mit internationalem Austausch. Nach Angaben der Balearenregierung ist Italien Gastland, mit besonderem Blick auf die Emilia-Romagna und Apulien; auch Lateinamerika ist vertreten. Wenn du offen für neue Musik bist, musst du deshalb nicht jeden Namen vorher kennen. Entscheide zuerst, welche Art von Abend dir liegt – und gleiche danach Programm, Spielort und Zugang mit den aktuellen Veranstalterseiten ab.

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